Familienferien leicht gemacht

Persönliche Tipps von den Reiseexpertinnen von Helbling Reisen

 

Wer wir sind und warum wir Familienreisen leben

Wir sind Flurina Müller und Iris Toso und arbeiten als Reiseexpertinnen für Familienferien bei Helbling Reisen. Doch nicht nur beruflich begleiten uns Familienreisen seit vielen Jahren – auch privat sind wir mit unseren Kindern viel unterwegs. Genau deshalb war es uns ein Anliegen, im Gruppentalk „Reiseprofis underwägs für dich“ offen darüber zu sprechen, wie Familienferien wirklich gelingen können. Nicht perfekt, nicht immer reibungslos – aber ehrlich, entspannt und mit der richtigen Vorbereitung unglaublich bereichernd.

Von Badeferien zu neuen Reiseformen – Familienferien wachsen mit

Viele Jahre lang haben wir klassische Badeferien gemacht. Zypern, Ägypten oder die Seychellen standen bei uns hoch im Kurs – Sonne, Meer und kurze Wege sind gerade mit Kindern ideal. Mit der Zeit hat sich unser Reiseverhalten jedoch verändert. Die Kinder wurden älter, neugieriger – und damit auch unsere Art zu reisen.

Eine von uns durfte dieses Jahr zum ersten Mal mit der Familie eine Wohnmobilreise durch die USA erleben. Anfangs fühlte sich das sehr abenteuerlich an – rückblickend war es aber eine der familienfreundlichsten Reiseformen überhaupt. Die andere ist eher der Typ Mietwagen und war unter anderem zweieinhalb Wochen in Kanada unterwegs, unterwegs an der Ostküste, mit Übernachtungen in sogenannten Cabins – kleinen Häuschen mitten in der Natur. Diese Mischung aus Freiheit, Bewegung und gemeinsamen Abenden hat sich für unsere Familien als unglaublich wertvoll erwiesen.

Reisen mit Baby – warum weniger oft mehr ist

Eine unserer prägendsten Erfahrungen war das erste Reisen mit Baby. Als ich mit meiner jüngsten Tochter im Alter von neun Monaten das erste Mal geflogen bin, hatte ich das Gefühl, ich müsse den halben Haushalt einpacken – vor allem Windeln, Babynahrung und Milchpulver. Erst unterwegs kam die wichtigste Erkenntnis: Auch im Ferienland gibt es Babys. Und Supermärkte.

Seitdem reisen wir deutlich entspannter. Windeln, Pulver oder Babyprodukte sind in den meisten Ländern problemlos erhältlich. Gerade dieser Gedanke nimmt enormen Druck raus. Man darf sich bewusst machen: Kinder wachsen überall auf der Welt auf – sie verhungern nicht, nur weil sie nicht zu Hause sind. Diese innere Ruhe verändert das Reisen mit kleinen Kindern komplett.

Entspannter ankommen – warum Transfers und Flugzeiten entscheidend sind

Ein Punkt, den wir bei Familienferien besonders wichtig finden, ist die Anreise. Nach einem langen Flug möchten wir nicht noch in einem Bus sitzen, der bei zehn Hotels anhält. Privattransfers machen hier einen riesigen Unterschied. Direkt ins Taxi, direkt ins Hotel – das ist für uns mit Kindern deutlich entspannter.

Auch bei den Flugzeiten lohnt es sich, genau hinzuschauen. Nachtflüge können sinnvoll sein, aber nur, wenn das Hotelzimmer bei Ankunft auch wirklich verfügbar ist. Sonst sitzt man frühmorgens mit übermüdeten Kindern irgendwo am Pool und wartet – kein optimaler Ferienstart. Diese Dinge wirken klein, haben aber eine grosse Wirkung auf die gesamte Reise.

Wohnmobil, Kreuzfahrt & Flugtipps – unsere persönlichen Empfehlungen

Besonders intensiv haben wir Wohnmobilferien mit Kindern erlebt. Gerade im Alter von etwa sechs bis elf Jahren sind Kinder wunderbar offen für diese Reiseform. Nach dem Flug alles auszupacken, einen festen Ort zu haben und trotzdem viel zu sehen, schafft Nähe. Man kocht gemeinsam, sitzt abends zusammen und spielt Spiele, für die im Alltag oft keine Zeit bleibt. Unsere Kinder haben diese Ferien als eine ihrer schönsten Erinnerungen bezeichnet.

Auch Kreuzfahrten mit Kindern überraschen viele Eltern positiv. Eine von uns war mit der Familie auf einer MSC-Kreuzfahrt im Mittelmeer unterwegs. Rutschbahnen, Kidsclubs, All Inclusive und kinderfreundliche Landausflüge sorgen dafür, dass Langeweile gar kein Thema wird. Für Familien finden wir dieses Konzept absolut stimmig.

Bei Flügen achten wir auf kleine, aber wichtige Details: Snacks im Handgepäck, Nasenspray, eigene Kopfhörer mit Stecker für Langstreckenflüge und wenn möglich ein vorab reserviertes Kindermenü. Kinder essen dadurch früher und werden vom Bordpersonal oft besonders aufmerksam betreut.

Was wir im Laufe der Jahre gelernt haben: Es gibt keine Altersregel fürs Reisen mit Kindern. Alles ist individuell – je nach Kind, Familie und Erfahrung. Manche reisen entspannt mit Baby auf der Langstrecke, andere fühlen sich wohler, wenn die Kinder älter sind. Beides ist richtig.

Unser Fazit

Mit guter Vorbereitung kann man mit Kindern überall hinreisen. Wichtig ist, sich zu informieren, realistisch zu planen und auf die Bedürfnisse der eigenen Familie zu hören. Genau dabei unterstützen wir euch sehr gerne.

Wenn ihr eure nächsten Familienferien planen möchtet, sind wir eure Ansprechpartnerinnen:
Flurina Müller und Iris Toso – Reiseexpertinnen für Familienferien bei Helbling Reisen in Gossau.