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Angola gehört zur zweiten Kategorie. Das Land besitzt gewaltige Wasserfälle, bizarre Felslandschaften, einsame Atlantikküsten, Wüsten, fruchtbares Hochland und abgelegene Regionen, die vom internationalen Tourismus bislang nur wenig berührt wurden. Gerade darin liegt der besondere Charakter dieser Reise.
Diese 3-wöchige Sonderreise führt von Luanda quer durch Angola bis nach Namibia und weiter nach Windhoek. Im speziell ausgerüsteten Drifters-Fahrzeug legen wir grosse Distanzen zurück, teilweise über abgelegene und raue Strassen. Übernachtet wird dort, wo das Erlebnis liegt: in Hotels, Lodges und Farmunterkünften, aber auch im Zelt an Wasserfällen, am Atlantik und in ursprünglichen Landschaften.
Der Luxus dieser Reise ist das Seltene: Landschaften erleben, die noch nicht von grossen Besucherströmen geprägt sind. Unter dem afrikanischen Sternenhimmel sitzen, Weite und Stille spüren und dabei von Helbling Reisen, erfahrenen Drifters-Reiseleitern und lokalen Spezialisten begleitet werden.
13. Juli 2027: Reise nach Luanda
Wie fliegen via Frankfurt nach Luanda.
14. Juli 2027: Ankunft in Luanda
Ankunft in Luanda, der Hauptstadt Angolas. Der erste Tag dient dem Ankommen und Einleben. Je nach Ankunftszeit bleibt Gelegenheit, die Umgebung des Hotels auf eigene Faust kennenzulernen. Gemeinsames Abendessen. (A) (Hotel)
15. Juli 2027: Luanda
Heute entdecken wir die Gegensätze Luandas. Die Stadtbesichtigung führt durch die lebhaften Strassen der Hauptstadt zum Sklavereimuseum und zu einem Aussichtspunkt mit weitem Blick über Küste und Stadt. Am Abend geniessen wir ein weiteres gemeinsamen Essen in einem lokalen Restaurant. (F,A) (Hotel)
16. Juli 2027: Luanda und der Cuanza-Fluss, ca. 160 km
Nach dem Frühstück verlassen wir Luanda und unternehmen eine Bootsfahrt auf dem Cuanza-Fluss. Die grünen Ufer und die Vogelwelt bilden einen ruhigen Gegenpol zur Grossstadt. Zudem ist der Besuch eines Wildtier-Rehabilitationszentrums vorgesehen. (F,M,A) (Lodge)
17. Juli 2027: Vom Cuanza nach Kalandula, ca. 430 km
Wir laden das Fahrzeug und fahren weit ins Landesinnere. Die Landschaft wechselt zwischen sanften Hügeln, weiten Ebenen, kleinen Siedlungen und Flusstälern. Unterwegs gewinnen wir erste Eindrücke vom ländlichen Alltag Angolas. Mit zunehmender Entfernung von Luanda wird die Umgebung ursprünglicher. Am späten Nachmittag erreichen wir unseren Campingplatz bei Kalandula. Das Abendessen wird von den Drifters-Reiseleitern zubereitet und unter dem afrikanischen Himmel serviert. (F,M,A) (Zelt)
18. Juli 2027: Kalandula-Wasserfälle und Pedras Negras, ca. 147 km
Nach dem Frühstück erleben wir die Kalandula-Wasserfälle von der Ostseite. Danach fahren wir zur Westseite, wo ein Spaziergang weitere Perspektiven auf dieses mächtige Naturschauspiel eröffnet. Am Nachmittag erreichen wir Pedras Negras. Die gewaltigen dunklen Granitmonolithe ragen unvermittelt aus der Savanne und werden zu Fuss erkundet. Unsere Nacht verbringen wir inmitten dieser aussergewöhnlichen Landschaft. (F,M,A) (Zelt)
19. Juli 2027: Von Pedras Negras zur Rio Uiri Farm, ca. 411 km
Am Morgen verlassen wir die eindrückliche Felslandschaft und fahren südwärts in das grünere Hochland Angolas. Kleine Dörfer, bewaldete Abschnitte, Hügel und Bananenpflanzungen begleiten die lange Etappe. Unterwegs ist ein Mittagessen in einem lokalen Restaurant vorgesehen. Am späten Nachmittag erreichen wir die bewirtschaftete Kaffee- und Bananenfarm Rio Uiri. Die Farmunterkunft bietet nach den ersten Campingnächten eine angenehme Pause. (F,A) (Farmstay)
20. Juli 2027: Ein Tag auf der Rio Uiri Farm
Der Tag gehört ganz der Farm und ihrer Umgebung. Bei einer Führung erhalten wir Einblick in den Anbau von Kaffee und Bananen sowie in den Alltag eines abgelegenen landwirtschaftlichen Betriebs. Je nach Interesse bleibt Zeit für Spaziergänge, eine Wanderung, Vogelbeobachtung, Erholung am Schwimmbecken oder ruhige Stunden auf dem Gelände. (F,M, A) (Farmstay)
21. Juli 2027: Von Rio Uiri nach Lobito, ca. 290 km
Wir verlassen das Hochland und fahren zurück in Richtung Atlantikküste. Bei den Binga-Wasserfällen legt der Keve-Fluss einen eindrücklichen Übergang zur Ebene zurück. Hier ist unsere Mittagspause vorgesehen. Am Nachmittag erreichen wir Lobito und beziehen ein Hotel im Bereich Restinga. Der verbleibende Tag steht für Strand, Spaziergänge und eigene Entdeckungen zur Verfügung. (F,M) (Hotel)
22. Juli 2027: Entlang der Küste nach Lucira, ca. 248 km
Der heutige Reisetag führt entlang der südangolanischen Küste. Abgelegene Fischerdörfer, raue Ufer, karge Landschaften und der weite Atlantik prägen die Strecke. Nach der Ankunft in Lucira errichten wir unser Camp direkt beim Strand. Zeit für einen Spaziergang, ein Bad im Meer oder einfach für den Blick auf den Ozean. Das Abendessen geniessen wir unter dem Sternenhimmel, begleitet vom Rauschen des Atlantiks. (F,M,A) (Zelt)
23. Juli 2027: Von Lucira nach Praia do Soba, ca. 157 km
Wenn es das Wetter erlaubt, unternehmen wir am Morgen eine lokale Bootsfahrt über die Bucht zur Gruta da Santa. In den nährstoffreichen Küstengewässern können mit etwas Glück Delfine, Schildkröten und weitere Meerestiere beobachtet werden. Danach folgen wir der Küste nach Praia do Soba. Die Lodge liegt eindrücklich auf einer felsigen Halbinsel über dem Atlantik. Versteckte Treppen, Buchten und einzelne Gebäude prägen diesen besonderen Ort. (F,M,A) (Grp. UK)
24. Juli 2027: Freier Tag an der Praia do Soba
Ein ganzer Tag steht zur Verfügung, um die Küstenlandschaft zu Fuss zu erleben. Je nach Wunsch führen Spaziergänge zu einsamen Stränden, versteckten Buchten und in die angrenzende Wüstenlandschaft. Wer es ruhiger mag, geniesst die Aussicht von der Lodge und die besondere Abgeschiedenheit dieses Küstenabschnitts. Mittag- und Abendessen werden in der Lodge serviert. (F,M,A) (Grp. UK)
25. Juli 2027: Praia do Soba, Moçâmedes und Colinas Hills, ca. 156 km
Nach einem entspannten Frühstück folgen wir der dramatischen Verbindung von Küste und Wüste über Moçâmedes. Am Nachmittag erreichen wir das Namibe-Schutzgebiet. Bei einem Wüstenspaziergang erleben wir die karge Schönheit und die besondere Pflanzenwelt dieser abgelegenen Region aus nächster Nähe. Unser Wildcamp liegt in den Colinas Hills. (F,M,A) (Zelt)
26. Juli 2027: Über den Leba-Pass nach Lubango, ca. 300 km
Die Strecke führt zunächst durch sanfte Wüstenhügel und anschliessend über den spektakulären Leba-Pass hinauf ins Hochland. Seine zwölf Haarnadelkurven eröffnen eindrückliche Ausblicke über die tiefer liegende Küstenebene. Unterwegs besuchen wir die Gräber der Thirstland Trekker, die an Pionierfamilien dieser Region erinnern. In Lubango besuchen wir die Christo-Rei-Statue mit Blick über Stadt und Täler. (F,M) (Lodge)
27. Juli 2027: Tundavala und Fahrt nach Oncocua, ca. 350 km
Nach dem Frühstück besuchen wir die Tundavala-Schlucht. Von der Hochfläche reicht der Blick weit über die darunterliegenden Ebenen. Danach fahren wir durch Täler, Farmland und zunehmend abgelegene Landschaften weiter nach Süden. Am Abend erreichen wir unser Camp bei Oncocua. Die Abgeschiedenheit vermittelt eindrücklich, wie weit wir uns inzwischen von den bekannten Reiserouten entfernt haben. (F,M,A) (Zelt)
28. Juli 2027: Begegnungen im Süden Angolas und Fahrt nach Ruacana, ca. 215 km
Der Vormittag ist Begegnungen mit nomadisch lebenden Gemeinschaften der Region gewidmet. Wir erhalten Einblicke in traditionelle Lebensweisen und den Alltag in einer Gegend, die vom Tourismus bisher kaum berührt ist. Anschliessend fahren wir weiter in Richtung Ruacana. Am späten Nachmittag richten wir unser letztes Wildcamp in Angola ein. (F,M,A) (Zelt)
29. Juli 2027: Ruacana-Wasserfälle und Etosha-Nationalpark, ca. 365 km
Heute überqueren wir die Grenze nach Namibia und besuchen die Ruacana-Wasserfälle am Cunene-Fluss. Danach führt die Fahrt durch für den Norden Namibias typische Mopanewälder in Richtung Etosha. Am Nachmittag unternehmen wir bereits eine erste Pirschfahrt im Drifters-Fahrzeug. Damit beginnt der tierreiche Schlussteil unserer Reise. (F,M,A) (Zelt)
30. Juli 2027: Ganztägige Pirschfahrt im Etosha-Nationalpark
Früh am Morgen beginnt ein voller Tag im Etosha-Nationalpark. Das Drifters-Fahrzeug bietet durch seine erhöhte Sitzposition und grosse Fenster gute Sicht auf Landschaft und Tierwelt. Wir besuchen verschiedene Wasserstellen, an denen sich Tiere versammeln. Die Route und die Beobachtungen richten sich nach den aktuellen Bedingungen im Park. Das Mittagessen wird unterwegs eingenommen. (F,M,A) (Zelt)
31. Juli 2027: Nochmals Etosha, ganztägige Pirschfahrt
Ein zweiter ganzer Tag ist der Tierwelt Etoshas gewidmet. Salzpfannen, offene Savannen, Akazienlandschaften und Wasserstellen bilden die Kulisse für weitere Beobachtungen. Wir halten Ausschau nach Elefanten, Giraffen, Nashörnern, Antilopen und Raubtieren. Am späten Nachmittag verlassen wir den Park und fahren zum Campingplatz beim Taleni Etosha Village. (F,M,A) (Zelt)
1. August 2027: Von Etosha nach Windhoek, ca. 420 km
Nach dem Frühstück fahren wir südwärts nach Windhoek. Unterwegs verändert sich die Landschaft erneut und Etoshas Weite geht in Namibias offene Ebenen und sanftes Hügelland über. Ein Halt an einem Kunsthandwerksmarkt ist vorgesehen. Wir erreichen Windhoek gegen Abend. Es besteht die Möglichkeit zu einem Essen im bekannten Joe’s Beerhouse. (F,M) (Hotel)
2. August 2027: Windhoek
Nach dem Frühstück lernen wir Windhoek bei einer kurzen Stadtbesichtigung kennen. Zeit zur freien Verfügung für Shopping und eigene Entdeckungen. Gemeinsames Abendessen in Windhoek. (F,A) Hotel)
3. August 2027: Rückreise in die Schweiz
Frühstück im Hotel. Transfer zum Flughafen und Rückflug in die Schweiz. (F).
4. August 2027: Reiseende in Zürich
Ankunft in der Schweiz.
Basis pro Person im Doppelzimmer/-zelt CHF 7'090.00
Basis pro Person im Einzelzimmer/-zelt CHF 9'580.00
13. Juli bis 4. August 2027
Rabatte und Zuschläge pro Person ch media AboPLUS Leserreisen Rabatt CHF 100.00
Diese Sonderreise richtet sich an Reisende, die Afrika bereits kennen oder den Kontinent jenseits klassischer Rundreisen erleben möchten. Offenheit, Neugier und Freude am gemeinsamen Unterwegssein sind wichtiger als Komfort rund um die Uhr. Wetter, Strassenverhältnisse und lokale Gegebenheiten können Anpassungen im Reiseablauf notwendig machen. Diese Flexibilität gehört zum Pioniercharakter der Reise.
Für die Campingnächte stehen Zwei-Personen-Zelte, Feldbetten, Campingmatratzen und die übrige Campingausrüstung zur Verfügung. Die Gäste bringen einen eigenen Schlafsack, eine Taschenlampe, ein Handtuch und ein Kissen mit. Für das Fahrzeug ist eine weiche Reisetasche bis maximal 20 kg vorgesehen; Hartschalenkoffer sind für die vorhandenen Staufächer nicht geeignet.
Die Reise lebt vom gemeinschaftlichen Charakter. Die freiwillige Mithilfe bei der Vorbereitung der Mahlzeiten, beim Abwasch, beim Ordnunghalten im Fahrzeug und beim Aufstellen der Zelte unterstützt einen reibungslosen Ablauf und stärkt das gemeinsame Reiseerlebnis.
Diese Reise führt durch Regionen mit wenig touristischer Infrastruktur. Wetter, Strassenverhältnisse, Grenzformalitäten und lokale Gegebenheiten können Änderungen notwendig machen. Die Reiseleitungen entscheiden vor Ort im Interesse eines sicheren und sinnvollen Ablaufs. Gäste sollten flexibel, offen und für längere Fahrstrecken sowie einfache Verhältnisse vorbereitet sein. Alternative Unterkünfte können bei Bedarf eingesetzt werden.
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