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Oman
Atemberaubende Landschaften

Das Sultanat Oman gewinnt Besucher durch seine landschaftliche Vielfalt und das freundliche Wesen seiner Bewohner sehr schnell für sich. Das Land besitzt 1700 km Küstenlinie mit leeren Stränden sowie hoch aufragende Gipfel mit steilen Strassen, die zu grünen Bergoasen oder in die Sandwüste führen. Im Vergleich zu anderen Metropolen ist die Hauptstadt Muscat gemütlich. Touristen erwartet eine übersichtliche, saubere und vor allem grüne Stadt, die in einigen Vierteln etwas von ihrem historischen Charme bewahrt hat.

Die Landesfluggesellschaft Oman Air fliegt direkt von Zürich nach Muscat. Der Nachtflug dauert knapp 7h und mit dem grosszügigen Unterhaltungsangebot erscheint die Reise kurzweilig. Der Komfort an Bord entspricht der Norm. Der Sitzabstand ist ein wenig mehr aber mit Hilfe der Fussstütze doch bequemer als manch anderer Flug. Beim Nachtflug erhält man ebenfalls in der Economy Klasse ein „Komfort-Kit“ ausgestattet mit Socken, Zahnbürste, Zahnpaste und Augenbinde.

Am ersten Tag im Oman besuchen wir gleich nach dem Frühstück die Sultan Qaboos Grand Moschee. Diese wunderschöne Moschee beindruckt mit einem acht Meter hohen Kronleuchter und einem riesigen handgeknüpften Teppich, an dem etwa 600 Frauen vier Jahre lang gearbeitet haben. Die Moschee bietet Platz für 20‘000 Gläubige. Am Vormittag ist sie auch für Nicht-Muslime geöffnet. Der Eintritt ist frei; Frauen müssen ein Kopftuch tragen; mit T-Shirt, kurzer Hose oder Rock kein Einlass.
Mit einem komfortablen 4 x 4 Fahrzeug fahren wir von Muscat ins Jebel Akhdar Gebirge. Unterwegs nehmen wir das Mittagessen zu uns. Üblicherweise wird am Mittag gerne Reis und Poulet gegessen. Nicht zu scharf gewürzt, so dass es uns Europäern wunderbar schmeckte. Humus (Kirchererbsenbrei) und Fladenbrot gehören ebenfalls immer zum Essen dazu. Ausserhalb der Hotels wird kein Alkohol serviert.
Unsere erste Nacht verbringen wir im neueröffneten Hotel Alila Jebel Akhdar. Das Hotel liegt auf dem fruchtbaren Hochplateau und bietet seinen Gästen eine atemberaubende Aussicht. Die Region gehört zu den fruchtbarsten Gegenden denn es herrscht ein angenehm mediterranes Klima.

Am Morgen des zweiten Tages fahren wir via Birkat al Mauz nach Nizwa, wo wir das Fort besichtigen. Wichtigstes Element der um 1660 errichteten Anlage ist der Kanonenturm mit einem Durchmesser von rund 40 m und einer Höhe von 30 m.
Wir besuchen nach dem Mittagessen das Jabreen Castle. Keine andere Festung hat so wundervolle Verzierungen. Sein Erbauer, Bilarab bin Sultan Al-Ya’aruba, war den Künsten sehr zugetan und liess die Räume mit ornamentalen und floralen Deckenmalereien, Stuckaturen und Spitzbogenfenstern ausstatten.
Die anschliessende Fahrt in die Wüste hat hohen Spassfaktor und das Fahren über die Dünen ist etwa gleich wie bei uns bei Glatteis. Unser Fahrer hat aber alles bestens im Griff und wir gelangen zum Desert Nights Camp. Es bleibt uns nicht viel Zeit unsere Unterkunft zu geniessen da der Sonnenuntergang naht. Wir werden auf eine Düne hochgefahren und geniessen bei einer Erfrischung den wunderbaren Sonnenuntergang.

Nach einer wunderbaren sternenklaren Nacht in der Wüste brechen wir auf Richtung Muscat. An diesem Tag erwartet uns ein Bad in einer der schönsten Wadis. Das Wadi Bani Khalid hat mehrere natürliche Wasserbecken. Das klare türkisfarbene Wasser lädt zum Schwimmen ein. Wer nicht Schwimmen möchte und nicht kitzlig ist, hält seine Füsse ins Wasser und die arbeitstüchtigen Putzerfische kümmen sich um die Pedicure.
Wir erreichen nach unserer Abkühlung die Ortschaft Sur. Sur ist bekannt für die Dhow Werft, wo die traditionellen Holzschiffe heute noch mit einfachsten Werkzeugen gebaut werden.
Am späteren Nachmittag erreichen wir Muscat und übernachten im Grand Hyatt welches direkt am Meer liegt.

Nach dem feinen Frühstück mit einer riesigen Auswahl im Grand Hyatt Hotel, machen wir uns auf den Weg Richtung Muscat. Wir besuchen den bekannten Mutrah-Souk, einer der ältesten im Oman und versuchen uns beim Feilschen.
Anschliessend fahren wir zum Hotel Al Bustan Palace, besichtigen die traditionellen Suiten und machen einen Rundgang durch die wunderschön grüne Gartenanlage. Leider können wir die Deluxe Zimmer nicht anschauen, weil das Hotel komplett ausgebucht ist – gut für den Hotelier. Der private, 1 km lange Sandstrand, lädt besonders ein zum Baden. Das Mittagessen vom Buffet und die hausgemachte Glace sind vorzüglich.

Danach fahren wir zum Shangri La’s Barr al Jissah Resort, wo wir alle drei Hotels besichtigen.
Das Al Waha Hotel ist besonders für Familien geeignet und das Al Bandar eher für unternehmungslustige Gäste. Zweiteres bietet zudem eine grosse Piazza mit einigen Restaurants und Bars. Das Luxushotel Al Husn ist im arabischen Stil gebaut und an traumhafter Lage auf einer Klippe mit wunderbarer Aussicht auf die kleine Badebucht, die speziell für Al Husn Gäste reserviert ist.
Das Essen ist im ganzen Shangri-La köstlich und lässt keine Wünsche offen.

Wir machen uns auf den Weg zum Flughafen Muscat, von wo wir mit der Oman Air in die omanische Enklave Musandam fliegen. Musandam ist an der Nordspitze der Arabischen Halbinsel und grenzt an die Vereinigten Arabischen Emirate. Der Bootsausflug mit einer Dhow in die Fjorde ist gemütlich, aber er stimmt uns nachdenklich. Der Natur wird keine Sorge getragen, das Wasser ist dreckig und dort wo man offenbar schön schnorcheln kann, sind die Korallen abgestorben. Trotzdem leben dort einige Delphine und die zaubern uns ein Lächeln ins Gesicht. Es ist sagenhaft, wenn sie neben dem Schiff herschwimmen. Wir übernachten im Hotel Atana Musandam. Die Zimmer sind einfach und zweckmässig.
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem 4WD Fahrzeug zum Aussichtspunkt von Khawr Najid und weiter in die Bergwelt von Jebel Harim wo man auf über 1600 Meter Höhe Fossilien findet. Die kurvenreichen Schotterstrassen dorthin, rauben einem fast den Atem. Zurück beim Flughafen Khasab, machen wir uns auf den Rückweg nach Muscat.

Im Hotel The Chedi beziehen wir die luxuriösen, modernen Chedi Club-Suiten und gönnen uns einen Sprung in eines der drei Pools. Einer davon ist sogar 103 Meter lang. Der Strand ist ziemlich schmal und mit wenig Kiesel durchsetzt. Die bequemen Holzliegestühle befinden sich alle oberhalb vom Strand bei den Pools oder in der gepflegten Gartenanlage.
Das Essen in diesem Luxus-Strandhotel ist erstklassig und der Service absolut top.
Das Frühstücksbuffet im The Chedi bietet eine riesige Auswahl und verwöhnt all ihre Gäste kulinarisch. Wir geniessen noch die letzte Stunde an einem der schönen Pools und fahren danach zum Flughafen für die Heimreise.

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Haben wir Ihr Interesse geweckt? Kontaktieren Sie unsere Mitarbeiterinnen Natascha Niggli (Gossau) oder Heidi Berni (Teufen)!