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Ladakh
Der verschwundene See im Himalaya

Ladakh Chamba Camp Thiksey: Die Geschichte um das legendäre Kloster Thiksey im Indutal
 
Die Legende besagt, dass vor langer Zeit ein Mönch durch das Hochtal am Fusse des Himalayas wanderte und mitten in einem tief blauen Bergsee eine Insel erblickte. Diese strahlte im glitzernden Sonnenlicht göttlich. Für den Geistlichen war das der ideale Platz, um dem Himmel näher zu sein und zu meditieren, der ideale Standort für ein Kloster. Dank seiner spirituellen Kraft gelang es ihm, den See zurückzudrängen und in einen imposanten Fluss zu verwandeln, den Indus Fluss.
 
Das besagte Kloster Thiksey ist eine buddhistische Tempel- und Klosteranlage und wurde Anfang des 15. Jahrhunderts gegründet. Etwa 70 Gelbmützenmönche wohnen, beten und arbeiten hier. 10 Tempel gehören zur Anlage. In einem davon befindet sich eine 15 m hohe vergoldete Buddhafigur. Das Kloster verfügt über historische Thangkas (Rollbilder) und zahlreiche Ländereien rund um das Dorf Thiksey.
 
Seit zwei Tagen schon wohnen wir im luxuriösen Chamba Camp Thiksey auf über 3300m ü. M. und immer noch nehmen uns die kleinsten körperlichen Aktivitäten buchstäblich den Atem. So auch unser Aufstieg vom Dorf zum 200 m höher gelegenen Kloster Thiksey. Es ist 06:00 Uhr morgens, ein klarer und kalter Septembertag verspricht viel Gutes. Ich freue mich auf die bevorstehende "Puja", das erste Gebet des Tages. Ruhig führt uns Tom, unser ladakhische Guide, durch das Tor und über die Innenhöfe der Klosteranlage. Stufe für Stufe steigen wir hoch vorbei an der Gebetshalle, bis auf das Dach des Klosters, dort, wo zwei Mönche in Kürze mit ihren Muschelhörnern zum Gebet und zur ersten Mahlzeit rufen. Langsam geht die Sonne auf und unter uns erstreckt sich die farbliche Schönheit dieses Herbsttages.
 
Die ersten in weinrote Gewänder gehüllte Mönche versammeln sich. Die zwei jüngsten Novizen sind gerade einmal 5 und 6 Jahre alt. Sie scheinen gut in die Gemeinschaft integriert zu sein. Die älteren Lehrmeister schlüpfen fürsorglich in die Vaterrolle. Es ertönen die ersten dumpfen Töne vom Dach des Klosters. Jung und Alt begeben sich in die Gebetshalle. Auch wir Touristen sind willkommen und nehmen die Plätze ganz am Rande der Halle ein. Andächtig ist die Stimmung, das Gemurmel der Gebete wiederholt sich. Die älteren Mönche sind in der Welt des Gebetes versunken. Die ganz jungen Novizen schauen zu, beten mit oder zupfen mit den Fingern an ihrer Kleidung. Man lässt sie gewähren, es herrscht eine friedliche Atmosphäre.  Diese Stimmung begleitet uns während der Zeit in Nordindien.
 
Möchten Sie dieses Erlebnis mit uns teilen und Ladakh bereisen? Das Chamba Camp Thiksey ist von Juni bis Oktober geöffnet. Wir haben diese Reise für Sie ausgearbeitet.

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