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Nordindien -
Land der Farben und Formen

Mit «Intens Travel», dem Spezialisten für Reisen nach Indien, hatte ich die Gelegenheit an einer «VIP-Studienreise» teilzunehmen. «Intens Travel» bietet ausschliesslich Privatreisen an. Man reist allein, zu zweit oder in kleinen Gruppen und profitiert von der grossen Flexibilität einer Privatreise. Sie wählen das Abflugdatum, die Fluggesellschaft und Sie bestimmen die Länge der Besichtigungen. So geniessen Sie Freiraum und viele Extras, welche eine Gruppenreise nicht bieten kann.

Obwohl sich eine Vielzahl Hotels in den verschiedensten Kategorien anbietet, haben Sie auch die Wahl für einige aussergewöhnliche Übernachtungs-Möglichkeiten. Die grossen Palasthotels Rajasthans sind ja schon lange bekannt. Neue luxuriöse Ressorts sind in den letzten Jahren entstanden und viele kleine Paläste wurden zu Hotels umgebaut. Genau in den Genuss jener kleinen Luxushotels kam ich. Mit Austrian Airlines via Wien erreichten wir kurz nach Mitternacht das Hotel «Taj Palace» in Delhi. Die schönen grossen Zimmer in der Club Etage bieten den nötigen Comfort nach dem anstrengenden Flug. Der kleine Aufpreis für den Aufenthalt in der Club-Etage mit dem speditiven Superservice lohnt sich auf jeden Fall. Auf einer halbtägigen Stadtrundfahrt frühmorgens sahen wir einige Sehenswürdigkeiten in New Delhi: Jantar Mantar, Raj Path, Lakshmi-Narayan-Tempel, Humayun-Mausoleum, Qutb-Minar, um einige davon zu nennen. Kurzer Besuch vom Gandhi Memorial und des Roten Fort in Old Delhi. Hier empfehle ich auf jeden Fall, auf eigene Faust Touren zu unternehmen, welche Gelegenheit bieten, die lebhafte Altstadt zu erkunden.

Die Reisenden kommen mit Indiens Armut vor allem durch die Bettler oft in hautnahen Kontakt. Ich kannte sie bisher nur von Erzählungen oder von ernüchternden Fernsehbildern. Diese Menschen gehören zum Strassenbild wie die «heiligen Kühe» und ich war überrascht, welch durchaus ehrenwerter Beruf dies ist. Da das Betteln eine organisierte Zunft ist, muss der Bettler sich sein streng begrenztes Revier durch Abgaben an diejenigen erkaufen, welche Hoheitsrechte haben oder beanspruchen. Angesichts des Elends darf man erwarten, dass Touristen die eine oder andere Rupie unter den Armen verteilen. Ich empfehle dort zu spenden, wo es nicht alle Reisenden tun, z.B. auf dem Land an Schulkinder oder Bauern. Nach einem kurzen 1½-stündigen Flug der sehr guten innerindischen Fluggesellschaft «Jet Airways» kamen wir in Udaipur an. Der 4 km lange und 3 km breite Pichola-See ist das Hauptmerkmal dieser Stadt. Mitten im See liegen die Palast-Inseln Jag Niwas und Jag Mandir. Hier wohnten wir 2 Nächte im sagenhaften weltberühmten «Lake Palace» Hotel. Der Gast fühlt sich wie in einem Märchen aus 1001-Nacht. Der Palast wurde zwischen 1742 und 1746 als Lustschloss des Maharanas von Udaipur erbaut.
Die Fahrt vom Festland per Boot und die ganze Atmosphäre vor allem auch bei Nacht mit den vielen Lichtern ist eines der romantischten Erlebnisse überhaupt. Eine Bootsfahrt auf dem Lake Pichola, die Besichtigung des Stadtpalastes sowie den Besuch des Bhartiya Lok Kala-Museum rundeten den Aufenthalt in Udaipur ab. Unbedingt vormerken: die Besichtigung des im August 2002 eröffneten neuesten Oberoi-Hotels UDAIVILAS in Udaipur. Es übertrifft in Sachen Komfort alle anderen indischen Hotels und bietet auf einer Fläche von 12 Hektaren riesige Gärten, Wasserspiele und Swimming-Pools.

Boutique Hotels sind auch in Indien ein Begriff. «Devgi Garh», Udaipur ist ein altes Fort aus dem 18. Jahrhundert, welches in den Aravali-Hills liegt und wunderschön zu einem Luxushotel mit 23 Suiten und 6 Zelten umfunktioniert wurde.
Ein stündiger Jet Airways-Flug brachte uns nach Jaipur, wo eine Besichtigung des Oberoi-Hotels Rajvilas anstand. Dieses Haus gehört zu den Leading-Hotels of the World und ist 10 km ausserhalb des Stadtzentrums. Eingebettet in einen riesigen Park ist dieses Hotel eine Oase der Ruhe und Erholung.

Am Nachmittag stand eine abenteuerliche Jeep-Safari durchs ländliche Rajasthan, vorbei an kleinen Dörfern und mit Besuch einer einfachen Bauernfamilie auf dem Programm.
Am Abend erreichten wir Samode, ein kleines Dorf in der Nähe von Jaipur. Von den Jeeps steigen wir als Überraschung in die bequemen Korbsessel um, welche auf die Rücken geduldiger Kamele geschnallt sind. Wackelig, jedoch auf eine eindrückliche Art und Weise, begleitet von jungen Fackelträgern, erreichen wir unseren Übernachtungsort: Samode Palace. Die 20 Zimmer, 20 Deluxe Suiten und 3 Royal Suiten sind alle grundverschieden und man fühlt sich in ein Märchen zurückversetzt. Hier finden Sie alles, was früher das Leben des Rajputen-Fürsten und seiner Familie verschönerte. Im Swimmingpool und im neuerstellten Healthcenter besteht die Möglichkeit, sich von den bereits erlebten Eindrücken zu erholen und in gediegener Atmosphäre zu entspannen.

Am nächsten Morgen besuchten wir in Jaipur wiederum den Stadtpalast, das Freilichtobservatorium Jantar Mantar, das Museum und gegen Abend, mit einer sehr guten Beleuchtung für schöne Fotos, den Palast der Winde.
Übernachtung heute im «Rambagh Palace», Jaipur. Dieses Hotel hat 106 Zimmer und Suiten und wird seit 1972 von der «Taj Group» geführt. Der Palast war bis ins Jahr 1957 der Sitz der königlichen Familie von Jaipur. Diese 2 Nächte zähle ich zu den Höhepunkten der Reise durch Nordindien. Der grosse Garten, die weltbekannte Polobar, die vielfältige Küche sowie die einzigartige Atmosphäre lassen den Alltag vergessen.

«Intens Travel» zeigte uns auf dieser Reise diverse Fortbewegungsmittel. Eines davon sind die sehr bequemen klimatisierten Privatwagen (z.B. Toyota Landcruiser) mit zuverlässigen Chauffeuren. Eine kurze Fahrt vom Rambagh Palace Hotel brachte uns nach Amber. Vor der Gründung Jaipurs war das an einem steilen Berg liegende Fort Hauptstadt des Rajputen-Reiches. Hier kann man auf dem Rücken von Elefanten zum Fort hochreiten. Besonders sehenswert ist der Audienzsaal, die Privatgemächer mit bemerkenswerten Einzelbauten wie z.B. den, mit einer Spiegeldecke geschmückten Saal für Privataudienzen.
Immer wieder hat man von den Galerien und Terrassen einen weiten Blick über das Tal und die Bergwelt der Aravalli-Kette.
Am Nachmittag lernen wir auf einer Fussmarsch-Tour «Pink-City» kennen. Pink City ist die Altstadt von Jaipur und verdankt seinen Namen der vorherrschenden Fassadenfarbe.

Eine 5-stündige Autofahrt bringt uns früh am nächsten Morgen nach Agra. Unterwegs besichtigen wir noch die ehemalige Hauptstadt des Mogulenreichs: «Fatehpur Sikri». Dann wieder einer der Höhepunkte unserer Reise: «Taj Mahal». Am späteren Nachmittag ist der Zuschauerstrom etwas schwächer. Die untergehende Sonne gibt dem meistfotografierten Bauwerk der Welt noch diesen Touch der uns sprachlos werden lässt.
Sobald man durch das Eingangstor den weiträumigen Garten betritt, schlägt dieses Mausoleum durch Grösse, Harmonie und durch das Spiel des Lichts jeden in seinen Bann.
Ebenfalls sehr zu empfehlen ist ein zweiter Besuch des Taj Mahals im morgendlichen Nebel. Es hat wenig Touristen. Ich empfehle die Mitnahme eines Parfum-Fläschchens, welches unerlässlich wird, sobald man in den Bereich der «Barfuss-Zone/Tempelzone» geschritten ist.
Der Staat sorgt dafür, dass die Bettler keine nennenswerten Störungen hervorrufen. Begonnen wurde mit dem Bau des Taj Mahals im Dezember 1631 und dauerte 22 Jahre. Das «Denkmal unvergänglicher Liebe» wurde zu Ehren der Königsgemahlin Mumtaz Mahal erstellt, welche bei der Geburt des 14. Kindes im Alter von 38 Jahren starb.

Die Übernachtung in den Amarvilas» in Agra setzte unserer 10-tägigen Reise noch die Krone auf. Die grosse Lobby sowie die meisten Zimmer und Suiten geben den Blick frei auf Indiens Wahrzeichen, Taj Mahal.
Der Rückflug wiederum mit Austrian Airlines via Wien, jedoch in der neu umfunktionierten Business-Class, liess absolut keine Wünsche offen. Schade, dass mein erster Flug in einem richtigen Bett nach gut 7 Stunden schon zu Ende war. Schweizerbürger brauchen für die Einreise nach Indien ein Visum, welches über die indische Botschaft innert 3 - 4 Tagen erhältlich ist. Die beste Reisezeit für Rajasthan ist November bis April. Es sind keine Impfungen vorgeschrieben.
Die indische Währung ist die Rupie. Wechselkurs CHF 1 = ca. INR 32. Bargeld von CHF und USD kann am Flughafen und in allen grossen Hotels problemlos gewechselt werden.
Das indische Essen ist stark gewürzt. Sehr scharfe Gerichte sind echt sehr scharf!. Auf keinen Fall Hahnenwasser trinken. Es steht überall genügend Trinkwasser zur Verfügung.

Allen Indien-Fans und all diejenigen, die es noch werden möchten, helfe ich gerne mit meinen Tipps und Empfehlungen weiter und freue mich auf Ihre Buchungen.

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